Buon giorno Venezia - Thüringer Senioren auf großer Fahrt

Über Himmelfahrt 2004 unternahmen 48 Thüringer, überwiegend Senioren des Kirchenbezirkes Erfurt, eine Busreise nach Villach in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs. Auf dem Reiseprogramm standen Stadtrundfahrten in Villach und in Klagenfurt, eine Dampferfahrt auf dem Wörthersee sowie ein Tagesausflug nach Venedig.

Über Himmelfahrt 2004 unternahmen 48 Thüringer, überwiegend Senioren des Kirchenbezirkes Erfurt, mit dem Hirten Reiner Wipke eine Busreise nach Villach in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs. Auf dem Reiseprogramm standen Stadtrundfahrten in Villach und in Klagenfurt, der Hauptstadt von Kärnten, eine Dampferfahrt auf dem Wörthersee mit Aufenthalt in Velden und seinem bekannten Schloss am See sowie ein Tagesausflug nach Venedig.

Sehr beeindruckend für alle war die Begegnung mit der Stadt der Dogen, ihren prachtvollen Bauwerken verschiedenster Stilepochen und den allgegenwärtigen, zum Bild Venedigs gehörenden Gondolieri. Erbaut wurde Venedig auf 118 kleinen Inseln, die durch schmale Kanäle voneinander getrennt sind und durch ca. 400 Brücken zusammengehalten werden. Ungetrübter Sonnenschein und strahlend blauer Himmel begleiteten die Gruppe bei der Stadtführung durch die schmalen Gassen und entlang den belebten Wasserläufen. Der Rundgang führte von der im byzantinischen Stil erbaute Markuskirche, dem einzigen noch erhaltenen Bauwerk dieser prunkvollen Stilrichtung des Orients im Abendland, zur Rialto-Brücke am Canale Grande und zurück an den Dogenpalast zum Fototermin.

Höhepunkt der Seniorenfahrt war der Gottesdienst am Himmelfahrtstag in der vor vier Jahren erbauten Kirche in Villach. Noch einmal sei auf diesem Wege dem Vorsteher, Priester Pesjak, und den Villacher Glaubensgeschwistern für die liebevolle Aufnahme gedankt.

Auf ihrer Reise in die imposante Bergwelt der österreichischen Alpen und die Ebene der italienischen Region Venetien legten die Thüringer Senioren insgesamt über 2200 km zurück.

Während der Rückfahrt durch das wolkenverhangene Deutschland wurde ein Gedanke zum nicht immer sonnenüberfluteten Alltag der Senioren lebendig:

"Optimisten wandeln auf den Wolken, unter denen
die Pessimisten Trübsal blasen."

Der Wunsch, zu den Erstgenannten zu gehören, stand in allen Herzen. Die schönen Begegnungen der letzten vier Tage waren allen Reiseteilnehmern eine Quelle der Kraft und des Zugewinns an Freude für ihren weiteren Glaubensweg.

R.W.