Ein besonderer Apostelgottesdienst

Am 7.7. 2016 hielt Apostel Wosnitzka in der Gemeinde Gispersleben einen besonderen Gottesdienst. Nach 46 Jahren als ehrenamtlicher Amtsträger trat Priester Schade in den Ruhestand.

Unser Apostel verwendete Psalm 84 Vers 13 „Herr Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt" als Grundlage für diesen Dienst.

In seinem Dienen beschrieb der Apostel die Größe und Kraft Gottes gegenüber allen Menschen. Er stellte die Zuverlässigkeit unseres Gottes in den Mittelpunkt seines Dienens. Wir Menschen haben hin und wieder Phasen, da ist unsere Zuverlässigkeit nicht so stark. Wenn wir aber Gott in seiner Allmacht, Größe und Kraft betrachten wird uns bewusst, wie klein und schwach wir manchmal sind. Ein weiterer Punkt in der Predigt war die unendliche Geduld, die der Allmächtige mit uns hat.

Auch hat Gott Gnade für alle. Gott ist Sieger. Wir können und sollen auf die Zuverlässigkeit Gottes bauen, damit wir den Tag der Wiederkunft Christi nicht aus den Augen verlieren.

Noch einmal, vor seiner Inruhesetzung, diente Priester Schade der Gemeinde. Er bedankte sich in seinem Dienen für die Geduld der Geschwister und dass sie ihn so angenommen haben, wie er ist. Er bat auch, falls noch „Schulden" anständen, diese im "Meer der Liebe" zu versenken.

Unser Bezirksältester unterstrich in seinem Dienen die Allmacht Gottes, seine Langmut und auf die Vorbereitung der Sündenvergebung die unendliche Liebe Gottes. Gott hat für alle Menschen seinen Sohn gesandt und Jesus hat für alle Menschen das große Opfer gebracht. Erkennen und ergreifen muss es jedoch jeder für sich und die Gnade auf sich ziehen.

Zur Einleitung der Feier des Heiligen Abendmahls und der Sündenvergebung spielten die Violinenspieler mit Orgelbegleitung „Ich weiß einen Strom ....“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erfolgte die Inruhesetzung des Priesters Schade. In der Ansprache verwies der Apostel auf die vielen gemeinsamen „Amtsjahre". Er stellte dem nun in den Ruhestand gehenden Priester Schade ein sehr gutes „Zeugnis" aus und dankte für die vielen kleinen und großen Opfer, die auch seine Frau und die Familie gebracht haben, damit er seinen Amtsauftrag erfüllen konnte. Unseren Apostel und den Priester verbinden viele Jahre im Amt, aber auch im persönlichen Zusammenleben.