Ein Dankeschön tut gut

Ein Dankeschön ist oft mehr als nur ein Wort. Es erinnert an Mühen, würdigt Zeitopfer, lässt Ideen und Kraftanstrengungen noch einmal aufleben – und schenkt neue Motivation. So erlebte es auch das Organisationsteam des viertägigen Jugendtages im vergangenen Jahr im Sport- und Ferienpark Hoher Hain in Limbach-Oberfrohna.

Über 750 Jugendliche aus den Apostelbereichen Mitte-Süd und Süd der Gebietskirche Nord-und Ostdeutschland sowie eine Gruppe polnischer Jugendlicher konnten vier Tage Jugendfreizeit mit ungezählten Angeboten zur körperlichen und geistigen Stärkung erleben. Eine solche Veranstaltung erfordert umfangreiche Vorbereitungen – und diese meisterten die Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer sowie zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer mit Bravour. Davon zeugen die vielen Berichte von den Ereignissen vor Ort. Hier einige Berichte dazu.

Die Jugendlichen wollten schlafen, gut verpflegt sein, ihre Tage aktiv gestalten, Musik machen, Gemeinschaft und abenteuerliche Aktivitäten bis in die Nacht hinein mit Freunden und Gleichgesinnten erleben, auch einfach mal gemeinsam chillen sowie einen Abschlussgottesdienst feiern – für all das war bestens gesorgt. Dies nahm Bezirksapostel David Heynes zum Anlass, die Organisatoren einzuladen, um ihnen persönlich Dank zu sagen. Ein Dankeschön tut schließlich immer gut.

So trafen sich die Organisatoren, Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer sowie die Apostel Korbien (Bereich Mitte-Süd), Aktschurin und Lazarew (beide zuständig für die russischen Gemeinden) sowie Apostel Wittich (Bereich Süd) am Samstag, den 31.01.2026 in der Stadt Merseburg. In der „Ölgrube“, einem Kulturkeller im Herzen der Innenstadt, begrüßte der Bezirksapostel seine Gäste. Damit entstand eine internationale Delegation, wie auf dem Instagramm-Kanal der Stadt Merseburg erwähnt wird.

Nach dem Besuch der zahlreichen historischen Gewölbekeller und der von Jugendlichen der Gemeinde Merseburg initiierten und betreuten Begegnungsstätte „Impuls“ mitten in der Stadt führte der weitere Weg in den Merseburger Dom. Nach den eindrucksvollen Klängen der romantischen Ladegast-Orgel, gespielt vom Domorganisten, konnten die Teilnehmenden bei Führungen viel über die Geschichte des Doms und seine kulturgeschichtliche Bedeutung für ganz Sachsen-Anhalt erfahren. Spontan fanden sich die Teilnehmenden am Ende an den Stufen zum Altarraum zusammen und sangen gemeinsam unter anderem das Chorlied „Gott ist die Liebe“ (CB 326). Der anschließende Altstadtrundgang führte ins Ständehaus, den früheren Sitz des Landtages der preußischen Provinz Sachsen. Eine warme Tasse Kaffee in fröhlicher Runde im Café „Eisheimisch“ tat allen sichbar gut.

Begegnungen, Wiedersehensfreude, intensive Gespräche und die Vorfreude auf den am Sonntag folgenden Jugendgottesdienst mit dem Bezirksapostel prägten den Tag. Nicht zuletzt gehörte dazu auch das abendliche Beisammensein in der Hoppenhauptkirche im Merseburger Ortsteil Beuna – einer von Jugendlichen der dortigen Dorfgemeinschaft sanierten und umgenutzten Barockkirche, die heute als kulturelles Zentrum und Begegnungsstätte dient. Auch hier war die Freude über die Wertschätzung der Arbeit zur Vorbereitung und Durchführung des Jugendtages im Vorjahr deutlich spürbar.

An allen Stationen des Tages steuerte Priester Sebastian Müller-Bahr, der hauptberuflich das Amt des Oberbürgermeisters der Dom- und Hochschulstadt Merseburg ausübt, historische Hinweise und Erläuterungen bei. Gemeinsam mit Bischof i. R. Thomas Matthes hatte er diese Dankeschön-Veranstaltung organisiert.

Ein gesonderter Bericht  vom Jugendgottesdienst als Abschluss dieses Wochenendes ist hier zu finden. Auch die Gebietskirche Nord-und Ostdeutschland hat einen zusammenfassenden Bericht veröffentlicht.